ENERGIEEFFIZIENZ
15|12|15
 
Energieeffizienz2  Unser mit nachwachsenden Rohstoffen befeuerter Wärmespender arbeitet multifunktional. Er dient nicht nur zur Erzeugung einschläfernder Raumtemperatur, nein, auch Atelierlöwe Oskars Rezeptoren für Infrarotstrahlung vermelden tiefe Behaglichkeit, während im heiligen Fünflitergusstopf ein weiterer Braten schmort und köstlichen Duft verströmt. Wobei wir größten Wert auf die Feststellung legen, dass die Bestückung der Backfächer ober- und unterhalb unseres Lagerfeuers stets mit verschiedenen Spezies und zu unterschiedlichem Zwecke erfolgt. Was wir euch mit dieser uns passend scheinenden Momentaufnahme eigentlich sagen wollen, liebe Kunden, Kollegen und Freunde der Kellergestalter: Wir lassen es nun bald vorweihnachtlich ausklingen. Ein turbulentes Jahr, reich an Arbeit, Erfahrung, Begegnung, Erfolg geht zu Ende. Wir bedanken uns für viel Lob und Zuspruch, freuen uns über viele zur gemeinsamen Zufriedenheit gelösten Aufgaben und wünschen uns, auch im kommenden Jahr mit euch in angenehmer Verbindung zu bleiben. Vom 23. Dezember bis 9. Januar liegen wir vor oder hinter dem Ofen und halten unseren Winterschlaf. Euch und euren Familien wünschen wir in allgemein gar nicht so gemütlichen Zeiten viel Gesundheit und Zufriedenheit. Den Blick auf die schönen Seiten der Dinge und viele Gelegenheiten, sie zu teilen. Und hie und da die Wärme eines gastlichen Lagerfeuers im Gesicht.
 
 
FERIENFREUDE UND TELEFONDRAMA
28|07|15
 
urlaub  Kellergestalter sind telefonisch kaum zu erreichen. Eine Erfahrung, die ein jeder Kunde relativ bald nach Beginn einer Zusammenarbeit mit uns macht. Auch dieser Umstand unterscheidet unser sondersames Atelier von normalen Werbeagenturen: Es gibt kein Vorzimmer und keine sanfte Telefonstimme, die Sie freundlich begrüßen und charmant auf morgen vertrösten könnte. Sattdessen läuft Ihr Anruf hier meist ins Leere, gegebenenfalls angenommen von einem Cyborg in der Fritzbox, der Ihnen schließlich jede Möglichkeit der Äußerung von Lob und aufmunterndem Zuspruch verwehrt. Ja, wir gestehen: Manchmal ignorieren wir das Klingelgedöns sogar einfach. Und ja, wir bekennen uns schuldig: Das ist in der Tat stoffelig. Und richtig, als Kommunikationsdesigner sollte man das eigentlich besser wissen. Eigentlich total irre, dass uns bislang noch kein Kunde ob unseres beanstandungswürdigen Gebarens ernsthaft und schmerzhaft an den Ohren gezogen hat. Aber vielleicht hat er, oder sie (Ihr merkt, Gender-Mainstreaming ist nun auch in Horbacher Kellern angekommen) uns halt einfach nicht erreicht… Wir müssen immer wieder feststellen: Das Telefon ist unser größter Störenfried im Alltag. Nicht, weil gerade Sie es sind, der anruft, nein…sondern deshalb, weil es uns jederzeit aus einem jeden klaren, sortierten Gedanken aufzuschrecken und diesen mit nachhaltiger Wirkung zu zerstreuen vermag. Bis zu 30 Mal pro Tag werden wir rausgerissen – vielleicht gerade aus einem Gedanken in Ihrer Sache!  Wir kennen das Problem, haben derzeit noch keine wirklich praktikable Lösung. Aber versprochen: wir denken immer wieder mal drüber nach.
Immer wieder mal nachdenken tun wir auch über einen weiteren Umstand (für euch): Unseren Urlaub. Den wollen wir hiermit ankündigen: Vom 3. bis 21. August sind wir noch ein wenig schlechter zu erreichen als üblich: nämlich garnicht. Aber wir sind runter mit der Bereifung und brauchen das jetzt: ein paar Tage ohne Termine, ohne Ideen, ohne Druck. Und völlig ohne Telefon.
Es grüßen, und wünsche auch euch feine Tage: Eure Kellergestalter Rainer und Max
 
 
DIE SCHAFFEN MIT ALLEN TRICKS
13|03|15
 
 Wahre Helden des Alltags: Tollkühne Männer an ihren druckenden Kisten. Das haben wir heute selbst wieder erlebt. Während unserer bislang längsten Druckabnahme ever. Zusammen mit unserem Kunden Kast haben wir fünfeinhalb Stunden lang die neue Etikettenlinie des gleichnamigen Weinguts aus Ilbesheim farblich abgestimmt. Denn was wir uns in unserem Gestalterkeller einmal ausdenken, soll über viele Jahre viele Hunderttausendmal auf die Flasche kommen. Die Technik stellte sich ein wenig quer, Männer und Maschinen waren am Rotieren, am Ende waren wir alle hoffnungslos unterzuckert, doch die Farben passten - was auch immer die da reinmischten, um da hinzukommen, wo wir hinwollten. Wir haben übrigens auch eine Tube Senf zwischen den Druckfarben sichergestellt. Extrascharf. Die verdrucken wir dann beim nächsten Mal. Danke an das Team von Herzog Etiketten, dafür, dass wir uns immer willkommen und gut aufgehoben fühlen. Auch wenn’s mal länger dauert, so wie an diesem verflixten Freitag den dreizehnten. Und natürlich viel Freude und Erfolg den Kasts mit den neuen Etiketten.
 
 
FROHE WEIHNACHTEN
19|12|14
 
Glühwein  Heute wollen wir für ein wenig vorweihnachtliche Stimmung sorgen: Jawohl, mit diesen beiden Sauerkrauteimern. Wieder einmal werdet ihr eure klugen Köpfe schütteln und euch fragen, welche absonderlichen Gärungsprozesse wieder einmal in den unsrigen stattfinden. Und in der Tat - Nach den letzten Monaten, die unseren Kellergestalterköpfen doch einiges abverlangt haben, fühlt es sich durchaus an, als wäre original feinherbes Pfälzer Sauerkraut darinnen.
Aber im Ernst: Mit der Befüllung der blauen Behältnisse mit Niederhorbacher Merlot und Dornfelder direkt vom Fass katalysieren wir das Weihnachtsgefühl: Mit einem schönen Glühwein, dargereicht beim Horbacher Adventsfensterkalender-Event. Und deshalb hängen wir dieses Motiv als symbolträchtige Illustration an unsere überfällige Nachricht:
Wir sind für dieses Jahr echt runtergerockt und machen mit sofortiger Wirkung und bis mindestens 7. Januar Weihnachtsferien. Denn das brauchen wir jetzt: Christbaumkaufen, Glühweintrinken, Winterspazieren, Bratenschmoren, Ausschlafen. Also gönnt uns und euch eine erholsame Auszeit. Wir wünschen euch, liebe Kunden, Kollegen und Freunde von Herzen: Ein frohes Fest und ein gesundes nächstes Jahr.
Rainer und Max
 
 
GUT IM NOVEMBER: LUST AUF SÜDEN
20|11|14
 
Novembersueden  Wenn ein ganzer Laster voller Drucksachen kommt, ist der Grafiker besonders froh, dass in Datei, Druck und Verarbeitung keine Katastrophen passiert sind. So auch diesmal, nach zwei wie im Flug vergangenen Jahren. Die eben gewuppte Neuauflage des Urlaubskatalogs fürs Bad Bergzaberner Land soll den Novemberfrust ersetzen durch die Lust auf den Süden der Pfalz. Das Hundertseitenstandardwerk, so hoffen wir, entfaltet ab sofort seine unwiderstehliche Magnetkraft. Rolf Goosmann hat dafür wieder einige neue Fotos geschossen, und lieber Rolf, es war uns wieder einmal ein Fest, dir den Koffer zu tragen. Auch die pva in Landau hat wie gewohnt perfekt gearbeitet, auch dafür sagen wir Danke. Noch sind uns keine echten Fehler aufgefallen, aber so genau haben wir auch nicht gesucht. Und jetzert mal unter uns: Wer welche findet, darf sie behalten. (Max...ich krieg das pdf hier nicht hochgeladen...)
 
 
KLASSENTREFFEN BEI BREUER + NOHR
03|07|14
 
breuerundnohr  „Unternehmen beraten – Menschen befähigen“. Das Büro von Christoph Breuer und Klaus Nohr in Landau gehört in unserem Kundenkreis zu den bewährten und geschätzten Adressen. In Kooperation mit unserem langjährigen Vorarbeiter und Lehrmeister Hajo haben wir die Homepage von B+N gründlich überarbeitet, neu gestaltet und soeben ins Netz freigelassen. Wer uns nicht erst seit gestern kennt und genau hinguckt, erkennt im Team von Breuer und Nohr übrigens diverse weitere bekannte Gesichter aus den letzten Jahrzehnten. So viele Gestalterkollegen und Bekannte auf einem Haufen treffen wir woanders selten. Und auch die programmiertechnische Umsetzung bei Digimedia besorgte ein alter Weggefährte: Unser lieber Kollege Andreas Kuppetz, der übrigens auch im Keller arbeitet, und den wir hiermit mit einem fröhlichen „Moin Moin“ über den Römerberg grüßen. Ja, so ein Klassentreffen ist doch immer wieder schön. Wo issn eigentlich der Sekt? www.breuerundnohr.de
 
 
HOLLERÄDULIÖ
21|05|14
 
holleräduliö  Frisch abgefüllt und total heiß! Nein, nicht wir (ui, was ihr schon wieder denkt)! Wer sich gerade wundert, warum hier mal wieder kein Schwein ans Telefon geht, der sei wie folgt informiert: Wie unsere lieben Kunden, Kollegen und Freunde wissen, pflegen wir eine besonders liebevolle Beziehung zur Hollerblüte. Alljährlich hüpfen wir zum lauen Maienabend im weißen Druidengewande über die blühenden Wiesen und pflücken die duften Dolden, um köstlichen Sirup daraus zu brauen, den dann jeder der uns in den darauffolgenden Wochen besucht, brav probieren muss. Kluge Besucher bringen vorsorglich eine Flasche Sekt mit, denn darin schmeckt auch uns das Zeug besonders gut. Eigentlich aber, und damit wollen wir dieser Nachricht doch noch einen seriösen Hintergrund tapezieren, drücken wir uns vor der vielen Arbeit, die uns während der aktuellen Selbstfindungsphase im neuen Horbach-Oldenburger Atelieralltag über den Kopf zu wachsen droht. Sind wir doch zu weiten Teilen noch immer mit der Einrichtung und Konfiguration von Fritzboxen, Repeatern, NAS, VPN, RAIDs, Apps, Accounts und ganz viel anderen Sachen beschäftigt, von denen wir nichts verstehen. Was wir inzwischen IT-mäßig (theoretisch) schon alles können, macht uns fast Angst. Unserem lieben Freund Jens danken wir an dieser Stelle für seinen ebenso professionellen wie unermüdlichen Einsatz mit einem herzlichen „Holleräduliö!“ Das wäre übrigens auch ein schönes Passwort, aber Jens besteht auf Hochsicherheitsvokabeln, die sich kein Mensch und kaum ein Computer merken kann. Und wir schon gar nicht.
 
 
STATT EINER REDE...
02|05|14
 
Hochzeitskuss  Lieber Max,
Kellergestalter sind wackere Männer wachen Auges, sicheren Gespürs, mutiger Tat und reinen Herzens. So jedenfalls du. Der du, deine Liebe einmal erkannt, sie beherzt festhältst. Weshalb ich heute, hier im hohen Norden, deiner Heirat beiwohnen kann. Folgendes indiskrete Gesprächsprotokoll aus dem vergangenen Herbst sei hier ungefragt publiziert: "Rainer, wir müssen reden", eröffnetest du eines Morgens beim Atelierkaffee das Gespräch. Und du fuhrst fort: "Ich wusste schon immer: Nur eine Frau kann uns trennen. K. und ich werden heiraten." Und du fügtest hinzu: "Ich werde zu ihr nach Oldenburg ziehen." Ich erwiderte, dass ich dazu genau zwei Meinungen häbe: eine private und eine geschäftliche. In den darauffolgenden Tagen sollte ich dann Gelegenheit haben, deine K. kennenzulernen, was mir deine Entscheidung, zumindest von der privaten Seite her, sehr bald einleuchten ließ.
So will ich euch, liebe K. und Max, heute alles Glück der Welt wünschen hier in St. Lamberti, wo ich diese Sätze schreibe und - sagen wir einmal, sicherheitshalber - auch ein Kerzlein für euch anzünde.
Doch gar nicht wenige unserer Kunden, Freunde und Kollegen werden uns nun bange nach der geschäftlichen Seite und Tragweite deiner Entscheidung fragen, und ob es nach dem heutigen Fest wohl weitergehe mit uns zweien. Ihnen sei gesagt: Ja, wir wollen. Auch wenn es der Niederhorbach-Oldenburger Kellergestalter-Fernbeziehung noch an technischer und organisatorischer Routine mangelt, so werden die meisten unter ihnen gewiss volles Verständnis und mildes Wohlwollen zeigen. Und sich diesen Glückwünschen an euch beide sicherlich fröhlich anschließen.
Dein Kellerkollege
 
 
LANDLIEBE MIT DOPPEL-ÄÄ
27|02|14
 
 Versteht ihr Pfälzisch? Dann wisst ihr ja, dass ein lang ausgesprochenes [ää] bei uns keineswegs Ausdruck etwa von Verlegenheit, Ratlosigkeit oder gar Unkenntnis ist, wie man zunächst mutmaßen möge. Mitnichten, denn der Südpfälzer Lokal-Vokal Nummer eins gehört in unserem originellen Dialekt zu den tragenden Säulen freier Redekunst. Er verleiht so markanten Worten wie „Dehäämrum“, „Rääwehääsl“ oder „graadselääd“ erst köstlichen Glanz und sorgt für unerreicht charmanten Lokalkolorit, der weltweit seinesgleichen sucht.
Anlass genug, eine Hommage an das Doppel-[ää] jetzt auf die Flasche zu bringen - und hinein. Deshalb freuen wir uns heute, euch ein Cuvée einzuschenken, bei dessen Komposition Weinmacher und Designmacher die eigenwillige Südpfälzer Melange aus unkonventioneller Lebensfreude und erfrischender Leichtigkeit vor Augen hatten, und den lokalpatriotischen Ausspruch von Winzermeister Eckhard Walter im Ohr: "Wann ich mich äämol um mich selwersch dreh und säähn de Horbacher Kirchturm nimmie, dann griech ich Häämweh".
Kellergestalter nutzen jede Exkursion ans Tageslicht stante pede zu kreativer, kommerziell nutzbringender Inspiration. So geschehen auch beim "Cuvée fer Dehäämrum" aus dem Hause Fritz Walter, gleich hier "nääwedraa". Atlantisch-gigantischer Kulisse im französischen Finisterre ansichtig geworden, wehte dem Gestalter die Designidee wie eine maritime Oktoberbrise ins durchzulüftende Kleinhirn hinein (wir vermuten in diesem Zusammenhang den semantischen Ursprung von "Brainstorming"). Die weite Ferne in den Pfälzer Alltag mitnehmen, fer dehäämrum ääwe. Damit sie uns berausche, mit jedem Schluck in weiß, rot oder rosé. Die leuchtende Ikone im Bild, das Horbacher Kirchlein, der Wegweiser für Freunde von Wein und Design, von Fernweh und Häämweh (mit Doppel-ää).
 
 
ZUM JAHRESSTART: HEITERE AUSSICHTEN
14|01|14
 
 An so einem trüben Januardienstag wollen wir euch zwischendurch etwas Trost spenden, wohlig-sonnige Wärme und sogar eine leicht UV-gerötete Nasenspitze in Aussicht stellen. Mit dem jüngsten von uns mitverantworteten Gestaltungs- und Druckerzeugnis, das sich bereits im Januar einer eher sommerlichen Angelegenheit widmet: Dem Camping im Klingbachtal.
Ja, Camping ist unser Ding. Die Wahl einfacher Lebensumstände unter freiem Himmel regt die Phantasie an. Ein ausgesessener Sturm im Zelt nährt die optimistische Grundhaltung. Campingfreunde so wie wir haben bald ein neues, attraktives Reiseziel, denn hier um die Ecke, in Billigheim-Ingenheim, da wird gerade ein nagelneuer Campingplatz gebaut, direkt am Freibad, mitten im lieblichen Klingbachtal des Landau-Landes. Da hat es uns natürlich gefreut, als wir Kellergestalter als erfahrene Zeltplatznomaden von Anfang an zu Rate gezogen wurden. Einfach schöne Ferien beim "Camping im Klingbachtal" haben wir getitelt, ab Frühjahr 2014. Und den Geheimtipp "Freibad im Klingbachtal" wollen wir bei der Gelegenheit auch schon mal tief ins Worldwideweb hinein brüllen. Der nächste Sommer, liebe Kunden, Freunde und Kollegen, kommt bestimmt und der kombinierte Flyerfaltplan für Campingplatz, Freibad und Ortsgemeinde liegt ab sofort in den Tourismusbüros SÜW oder hier bereit.
 
 
 
1 2 3 4 5 6
 
SEITENANFANG