WORK-LIFE-BALANCE: LÄUFT BEI UNS!
28|01|19
 
 Von nichts kommt nichts. Ein guter Name in Kommunikationsdesign will gepflegt sein und steter, kreativer Ideenfluss will fortlaufend katalysiert werden, um nicht zu versiegen. Unsere Empfehlung: Achten Sie auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Besonders wichtig: Umgeben Sie sich nur mit besten Nachbarn, die gerne einen reich gedeckten Tisch mit Ihnen teilen und große gemeinsame Ziele konsequent verfolgen. Schon manches ideelle Resultat solch einer geselligen Abfüll-Aktion ist unseren Kunden für teuer Geld verkauft worden. So geht kreative Hochleistung bei Kellergestaltern. 24/7.

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WEIHNACHTSPOST
21|12|18
 
 Hallo Ihr!
2018: das Ende ist nah und lässt sich nicht länger ignorieren. Doch wir wollen den Griffel heute nicht hinschmeißen, ohne einen warmen, elektronischen Händedruck unter Kunden, Kollegen, Freunden.
Wir stellen fest: 2018 war nicht nur klimatisch, sondern auch kellergestalterisch ein Jahr der Extreme. Im Frühjahr eine abenteuerliche Reiseerfahrung tief hinein in den afrikanischen Kontinent der Extreme. Noch immer tief beeindruckt, vermag der Reisende immer noch nicht zu entscheiden, ob hier oder dort der größere Wahnsinn herrscht. Max Santo hat derweil zuverlässig die Stellung gehalten, und das in der turbulenten Zeit des Vaterwerdens. Sein Bub wächst und gedeiht prächtig.
Extrem turbulent gestaltete sich unser Alltag in den Sommermonaten: Ein ausgedehntes Sommertief hat uns turbulent geschüttelt und tief beunruhigt; Zum Jahresende sind wir nun froh, dass der Flugschreiber wieder verhaltenen Steigflug verzeichnet.
Unsere gute Erfahrung in 2018 heißt Alena Poser und ist seit Februar unsere Azubine, rechte Hand, Humorexpertin und Social-Media-Spezialistin. Mit ihr gibt es immer was zu lachen und sie isst selbst fragwürdigste Mittagsmenüs, die man ihr hinstellt, ohne großes Gezeter auf. Dringende Empfehlung, liebe Kollegen, Kunden, Geschäftsführer: Ausbilden!
Apropos Menü. Der Chef der Truppe hat sich für 2019 durchaus Ambitioniertes vorgenommen. Das Motto lautet „Rainer halbfett“. Viel zuviel zu gutes Essen zu viel zu ungünstigen Zeiten haben seine Körperfülle über jedes vertretbare Maß hinaus Raum greifen lassen. Das soll nun anders werden. Liebe Freunde, Kunden, Kollegen: Unterstützt ihn dabei! Alena hat dazu im Rahmen eines Schulprojektes seine Handschrift digitalisiert und stellt sie nun auch Euch als OpenType-Font für Mac und PC auf unserer Website zum Dowload zur Verfügung. Damit auch Ihr im kommenden Jahr dem darbenden Kellergestalter den ein oder anderen, in "Rainer halbfett" verfassten Motivationstext senden könnt und ihn damit in seinem Vorhaben bestärket. So jedenfalls unser psychologisch eher dürrer, doch irgendwie auch nicht ganz unorigineller Plan!
Doch nun sagen wir erstmal „Feierabend“: Von 22. Dezember bis 6. Januar erlauben wir uns ein paar Tage Winterpause. Wir hoffen, auch Ihr dürft Euch eine Auszeit gönnen. Lasst Euch vom Weihnachtswahnsinn nicht verrückt machen, genießt die Zeit und startet gut in ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2019.
Herzliche Grüße:
Alena, Max und Rainer.
 
ES KANN SO EINFACH SEIN: KOMMUNIKATIONSDESIGN
24|09|18
 
 Keinen Crash-Kurs in Pfälzisch, sondern einen gefahrenmindernden Eingriff in den Straßenverkehr mit Mehrwert stellt die neue Niederhorbacher Tempo-Warnanlage dar, die der Horbacher Ortsgemeinderat jüngst angeschafft hat, damit sie der allgegenwärtigen Raserei im und ums Dorf Einhalt gebiete. Der pfälzische Text der Digitalanzeige unter dem per Laser ermittelten Messwert "basst“ sich mal mahnend, mal lobend den gefahrenen Geschwindigkeiten an. Schnörkellose Textarbeit, exakt und nicht ohne Charme direkt und unmissverständlich auf den Punkt gebracht: So geht Kommunikationsdesign, frisch aus unserer Werkstatt. Mit durchaus verkehrsberuhigender Wirkung, wie die statistische Auswertung des Gerätes bereits nach einer Woche gezeigt hat.
 
 
NACH DEM FEST IST VOR DEM FEST
13|09|18
 
purzelmarktbanner  Okay, es gibt auch noch andere Feste als Horbacher Weinkerwe. Es gibt zum Beispiel Größere. Und es gibt Ältere. Wie den Purzelmarkt in Billigheim. Der ist ja auch ganz schön. Und als ältestes Volksfest der Pfalz ist er auch in seinem 568. Jahr das Highlight des Kulturkalenders im Nachbardorf.
Damit auch ein so altes Fest immer jung bleibt, muss man ab und zu am Programm und an der Kommunikation arbeiten. Torsten Blank, unermüdlicher Purzelmarktvereinsvorstand, hat uns für ein neues Plakat- und Bannerkonzept wiederholt ins Boot geholt und konzeptionell durchaus maßgeblichen Anteil am Ergebnis. Doch Torsten, als langjähriger Wegbegleiter der Kellergestalter, dünkte, dass selbst seine gute Idee bei uns Partymonstern noch ein klein wenig weiter auf die Spitze getrieben werden könnte.
Bei der freundlichen Dame auf dem Banner handelt es sich übrigens nicht etwa um irgendein gecastetes Model, sondern um den gelungenen Schnappschuss einer langjährigen, tatkräftigen Mitorganisatorin und leidenschaftlichen Purzelmarktgängerin. Was wir deshalb erwähnen, um zu unterstreichen, dass bei uns selbst plakativste Reklame vorzugsweise vor höchst realem Hintergrund stattfindet. Der zunehmenden Bauzaun-G’stellage an regionalen Kreiseln und Ortseingängen stehen wir indes durchaus kritisch gegenüber. Doch wo kein Bürgermeister einschreitet, wollen auch wir nicht lange nörgeln, sondern helfen, aus dem Unvermeidlichen das Beste zu machen. Wir wünschen ein schönes Frühherbstwochenende auf dem Billigheimer Purzelmarkt vom 14. bis 17. September.
 
 
 
JAGDAUSFLUG NACH RHEINHESSEN
10|07|18
 
 Horrido! lautet ein traditioneller Jagdausruf. Leidenschaftliche Jägerinnen sind die Geschwister Schales vom gleichnamigen, traditionsreichen Weingut in Flörsheim-Dalsheim. Für das pirschende Klientel, vor allem aber als Gewand für das tiefrote Cuvée, das besonders zum Wildmenü harmoniert, entwarfen wir das schmucke Label, welches der ausdrücklichen Forderung nach einem (Zitat) „modern-traditionellen Layout“ nachkommt.
 
 
AUF MAX SLEVOGTS SPUREN
10|07|18
 
 Wir müssen gestehen: Wir waren selber überrascht, was der berühmte Wahlpfälzer hier in der Palz alles auf die Leinwand brachte: Mit leichtem, spontanen Pinselstrich. "Kaum eine Zigarrenlänge“, wie der Meister selbst die Kürze der Zeit in Worte fasste, in der die impressionistischen Landschaftsbilder entstanden, rund um den Slevogthof über Leinsweiler, in den 10er bis Anfang 30er Jahren. Thema der Nachhilfestunden in Großer Kunst war der neue „Slevogtweg“. Ein Wanderweg, den die Gemeinde Leinsweiler anlässlich des 150. Geburtstages von Max Slevogt jüngst eröffnete. Uns wirde die Ehre zuteil, nicht nur den in diesem Jahr zu feiernden Anlass selbst in Szene zu setzen, sondern auch den neuen Themen-Wanderweg mit informativen Tafeln auszugestalten. Das Besondere an diesem Weg ist die direkte Gegenüberstellung von Werk und Vorbild: Der Wanderer betrachtet Slevogts Malerei genau dort, wo sie entstand, was Phantasie und Realität, Gegenwart und Geschichte auf wunderbare Weise verschmelzen lässt.
Das Erlebnis Slevogtweg über gut 9 Kilometer sei allen empfohlen, die sich auf solcherlei Zeitsprünge und Perspektivenwechsel einzulassen vermögen. (Texte: Dr. Berthold Roland, Dr. Albrecht Müller)
 
 
WILLKOMMEN ALENA!
19|02|18
 
 Personalsache 1:
Die Dame von der IHK inspizierte unseren Laden, fand ihn sicherlich ein wenig unkonventionell, doch hat uns dann nach einigen Tassen Tee bereitwillig die erhoffte Ausbilder-Eignung zugestanden. Nun versuchen wir, unsere Vorschuss-Lorbeeren auch einzulösen: Seit Februar bilden wir eine angehende Mediengestalterin aus. Können und Wissen, wo vorhanden, sollte weitergegeben werden. Genossene Großzügigkeit und geduldige, jahrelang erfahrene Anleitung wollen wir nun unsererseits an den Tag legen und unserer Schülerin gewähren. Alena Poser heißt unsere neue, junge Kollegin, die wir ganz herzlich in unserem Miniteam willkommen heißen.
Alena ist für uns freilich keine völlig Unbekannte. Vor drei Jahren hatte sie bei uns mutig ein kleines Schulpraktikum durchgezogen. Sie hat uns weder durch tagelanges Schweigen verunsichert, noch uns am zweiten Tag erklärt, wie Gestaltung besser geht. Beides schon da gewesen! Stattdessen hat sie Neugier, schwarzen Humor und gute Laune mitgebracht und hier verteilt. Das hat uns so gut gefallen, dass wir ihr damals spontan eine Lehrstelle anboten, worauf sie neulich erfreulicherweise zurückgekommen war. Jetzt kommt sie für die nächsten zwei Jahre mindestens dreimal die Woche, und bereits nach wenigen Tagen kann sie sich so hilfreich in unserem Arbeitsalltag einbringen, dass wir uns fragen, wie wir all die Jahre eigentlich ohne sie auskamen.

Personalsache 2:
Wie viele unserer lieben Kunden, Freunde und Kollegen bereits wissen, wird der Chef vom 3. März bis ca. zum 5. April außer Landes sein. Und zwar in dienstlicher Hinsicht völlig unerreichbar. Alena haben wir unserer lieben Kollegin Ute in Pflege gegeben, dort kann sie dann Sachen lernen, die bei uns ohnehin nur schwer vermittelbar wären: Geplantes Vorgehen, Arbeitsorganisation, strukturiertes Denken, Multitaskingfähigkeit und andere hochkomplizierte Dinge, in denen Frauen die Nase vorn haben. Max Santo wird in Bremen derweil die Stellung halten und für Euch da sein. Mails an keller@kellergestalter werden in dieser Zeit an ihn, und nur an ihn weitergeleitet. Aktuelle Reiseberichte von "Team Südliche Weinstraße“ (siehe vorangegangen Eintrag) werden unter www.niederhorbach.de zu finden sein. Bis zum Monatsende aber arbeiten wir wie gewohnt, auch wenn wir ab sofort keine größeren Sachen mehr annehmen können, sondern möglichst viel von dem abarbeiten wollen, was noch auf unseren Tischen liegt.
 
 
AUF DIE WÜSTE TOUR
29|10|17
 
 Liebe Kunden, Freunde und Kollegen,
nach längerer Pause melden wir uns mit unseren Hausnachrichten wieder mal bei Euch und richten den Blick dauch gleich weit hinein in das kommende Jahr. im März 2018 sind wir dann mal weg. Der eine zumindest. Der Horbacher Kellergestalter. „Wie jetztert?“, wird es Euch nun erstaunt entfahren, „der war doch noch nie weiter als zwei Tankfüllungen weg.“ Eben. Vielleicht muss mal frischer Wind in den Kellerkopf, neue Eindrücke und neue Inspiration. Wie auch immer, Rainer ist im Reisefieber und wird sich deshalb im kommenden März selber in die Wüste schicken. Aber der Reihe nach. Wir müssen da etwas ausholen:

Ein Teilzeit-Horbacher namens Heinz Bormann, im Dorf „der Afrikaner“ genannt, betreibt seit bald 30 Jahren inkognito diverse Hilfsprojekte im westafrikanischen Gambia, wo er auch die meiste Zeit des Jahres verbringt. Er hat dort, ohne viel Dings und Bums und Bla drum zu machen, bereits vier Grundschulen errichtet, eine Krankenstation, eine Bäckerei, eine Schreinerei und eine KFZ-Werkstatt. Ziel ist es, Ausbildung von Kindern und jugendlichen zu ermöglichen, damit die daheim die Chance auf ein gutes Leben haben und nicht sonstwohin flüchten müssen. Finanziert werden diese Projekte von bereits über zwanzig durchgeführten „Rallyes“ von Dresden nach Banjul, Gambias Hauptstadt. „Rallye“ ist insofern etwas irreführend, da es nicht auf Teufel komm raus gilt, möglichst rowdyhaft möglichst viele Hühner auf afrikanischen Sandpisten zu überfahren, sondern ca 50 Gebrauchtwagen über 7500 km zu überführen, und zwar so, dass sie nach der Zieleinfahrt noch einen gewissen Restwert repräsentieren. Denn die Autos werden nach der Ankunft in Banjul versteigert, der Erlös fließt in Heinz Bormanns Projekte. Heinz wird übrigens am kommenden Freitag, 3. November im FestSpielHaus Niederhorbach ab 19.30 über sein deutsch-afrikanisches Doppelleben berichten. Da ist der jetzt schon ganz aufgeregt.

Kellers Nachbar Peter Brunck, Zimmermann von Beruf, hat seinen altgedienten, 15 Jahre alten Mercedesbus gestiftet. Bei uns bereits relativ wertgemindert, kann dem Auto in Afrika ein nochmal so langes zweites Leben als Taxi oder Lastesel mit atemberaubender Ladekapazität bevorstehen. Er kann so eine Existenz sichern und jedenfalls mit seinem Verkaufserlös und der Hilfe von Sponsoren beitragen, die Einrichtung eines Klassenzimmers in der Kobisala Nursery School zu finanzieren. Dies ist jedenfalls das erklärte Niederhorbacher Spendenziel dieser Aktion und macht sie neben einem Abenteuer für große Buben, Autobastler, Roadmoviefans und Fernwehgeplagte eben auch zu einer runden und unterm Strich nützlichen Sache, von der am Ende ein jeder ebbes hat.

Kellers und Bruncks Nachbar Dr. Roland Martin und ich werden am 2. März 2018 in Dresden starten und unser Wüstenschiff über drei Wochen durch Frankreich, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien und den Senegal nach Gambia steuern. Als „Team Südliche Weinstraße“ werden wir an den Start gehen und die segensreiche Wirkung von Pfälzer Riesling bis tief in die Sahara hinein loben und preisen und für jeden anschaulich kommunizieren. Mehr über die wüste Tour und die schwarzafrikanischen Hintergründe findet Ihr hier:
www.rallye-dresden-dakar-banjul.com sowie www.dbo-online.org

Wir haben uns vorgenommen, neben dem Autoverkauf Spenden von möglichst vielen Sponsoren beizusteuern. Also liebe Kunden, Freunde und Kollegen der Kellergestalter: Wir sfreuen uns auf Spenden jedweder Höhe. Ab 30 Euro gibt es bei Bedarf eine Spendenbescheinigung, und ab 100 Euro kommt auf Wunsch Ihr/Euer Firmenlogo auf unseren Sternwagen, der bis zum März noch, als Testlauf quasi, auf den südlichen Weinstraßen unterwegs sein wird. Und irgendwie werden wir euch sicherlich auch während der Tour auf dem Laufenden halten, was uns so beim Fahren an Erfahrungen und Widerfahrungen über den Weg läuft.

Hier das Spendenkonto:
Empfänger: Miriquidi goes Africa e.V.
IBAN: DE27120300001018418846  bei Deutsche Kreditbank Berlin
Bei der Überweisung mögen der freundlichen Spender/innen im „Verwendungszweck“ folgendes angeben: Team SÜW und ggf. Name und Adresse die Spendenbescheinigung.

Max Santo wird nach Kräften in der Bremer Außenstelle die Kundenbetreuung und kreative Vertretung übernehmen. Das kann der! Voraussichtlich ab 5. April sitzen wieder beide Kellergestalter frisch und vollgetankt mit Erfahrungen und Eindrücken an ihren Plätzen.
Aber bis dahin ist ja noch ein bissel Zeit, da können wir ja auch noch einige eurer Gestaltungswünsche erfüllen.
 
 
WOLLE, STOFF & STUFF. UND NOCH NE KATZE.
25|02|17
 
Julaine_Logo_RZ farbigflicken2  Am 6. Februar kam der Auftrag. Am 5. März wird eröffnet. Dazwischen liegt eines unserer fixesten CI-Konzepte ever. Echt, wir haben geschafft wie die Blöden und hoffen, die Expressschiene der Druckerei funktioniert und alle Drucksachen liegen am Samstag auf dem Ladentisch.
Ein bisschen sind wir da schon stolz auf uns und wir zwei Kellergestalter haben das auch diskutiert, wie wir im Spannungsdreieck aus rasender Zeit, überichtlichem Budget und hohem Anspruch ein Ergebnis maßschneidern konnten, mit dem wir hier durchaus angeben wollen.
Apropos Wolle: Genauso wie ein bewährtes Strickmuster im Atelierteam wirkt die saubere Nahtstelle zwischen Kunde und Designer Wunder. Es braucht auf der einen Seite den, der’s macht, und auf der andere eine, die’s will und zulässt. So geschehen bei der Entwicklung der Markenoptik für JuLaine, den neuen Laden für Wolle, Stoff & Stuff mitten in Bad Bergzabern. Die Zusammenarbeit mit Juliane Bohrer verlief so nahtlos konstruktiv, angenehm und denkbar reibungslos, wie man es sich nur wünschen kann (und was uns erfreulicherweise öfter passiert). Natürlich ist mit unserem Besuch am Eröffnungstage zu rechnen, denn auf den guten Anfang wollen wir natürlich in aller Ruhe anstoßen.
Am Rande: Ja, die Katze taucht bereits zum wiederholten Male in einem unserer Logomotive auf. Und ja, Atelierlöwe Oskar ist noch obenauf. Stammkunden kennen ihn bereits, haben ihm Zärtlichkeiten geschenkt und oder sind (dennoch) von ihm feste gebissen worden. Doch nein, wir sind keine reinrassigen Katzennarren. Unser Verhältnis zu dem Viech ist nach wie vor problembehaftet. Er nervt jeden Tag wie Sau und wir schmeißen ihn deshalb auch ganz oft raus. Selbst bei strengen Minusgraden. Unverständlicherweise kommt er aber noch öfter wieder. Vielleicht wegen der strengen Minusgrade.
 
 
WIR DORFGRAFIKER
20|07|16
 
FestSpielHaus_Logo  Wenn du als Grafiker auf dem Dorf lebst, und wenn du das Dorfleben liebst, dann bist du ein echter Dorfgrafiker. Und wenn du dich darüber hinaus noch für deine Gemeinde engagierst, dann hast du den Job… Wir stellen euch hiermit ein ganz besonderes Kind vor, das unsere Geburtshilfe erfuhr. Willkommen im FestSpielHaus Niederhorbach. Jüngst eröffnet haben wir unser neues Gemeindezentrum mit dem wenig bescheidenen Namen. Nahe am Größenwahn möchte man denken, angesichts der Einwohnerstärke Niederhorbachs von ziemlich genau 500. Vielleicht eine der charmanteren Formen von Größenwahn. Und jedenfalls ein Alleinstellungsmerkmal weit über das liebliche Hirtenbachtal hinaus. Einen kühn-modernen Flachbau haben die wackeren Architekten von Müllers Büro in Vollmersweiler (Dorfarchitekten im 300-Seelendorf) da hingestellt, mitten hinein in unser Dorf, als Teil eines spannenden Ensembles mit dem knuffigen Kirchlein und der altgedienten „Bürgerstube“, die, vor ihrer Zeit als Dorfwirtschaft die Grundschule der Horbacher war. Dass wir den für Horbacher Verhältnisse radikalen Entwurf dann auch genau so nehmen –  ja, das hätten die selber nicht gedacht! Schön sieht das aus, finden wir, also finden die meisten, und da haben wir Grafiker den Zusammenhang eben auch in einem Logo hergestellt und an die Fassade des FestSpielHauses angebracht.
Apropos feiern und spielen: Bald ist Horbacher Weinkerwe, „Läbdaach in Horbach“. Vom 12. bis 16. August herrscht wieder kommunaler Ausnahmezustand und unsere treuen Stammkunden wissen, dass auch wir das gerne zum Anlass nehmen, den Laden Laden sein zu lassen und uns einen Festschoppen zu genehmigen. So auch dieses Jahr: Vom 12. bis 30. August machen wir Sommerpause und wünschen uns und euch herrlich sonnige, erholsame Tage.
 
 
 
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